Auch wenn alle Welt etwas gegen den Kopfhörer AKG 480 NC zu haben scheint, er funktioniert prächtig.
Im Prinzip ist das ein ganz normaler on-ear-Kopfhörer, d.h. die Muscheln liegen auf dem Ohr auf. Als Besonderheit hat er ein Noise Cancelling genanntes System, dass die Umgebungsgeräusche minimieren soll.
Ich will nicht behaupten, dass ich das, was er macht, "minmieren" nenne würde. Aber das unterschwellige Brummen der Züge ist wie weggezaubert. Das kann man ganz hervorragend am Hbf Frankfurt testen: Da ist ja manchmal ein unglaublicher Lärm von den abheizenden Triebwagen. Halt dieses monotone propellerartige Lüftergeräusch. Das NC macht dieses Rauschen komplett weg.
Die Kopfhörer sind vergleichsweise günstig zu kriegen, so ungefähr 80 bis 90 EUR. Sehr viel bessere Geräte von Bose oder anderen kosten gut und gerne 400 bis 500 EUR.
Ach ja - eine recht wichtige Angelegenheit: Die Kopfhörer sind auch nach außen recht gut isoliert, der Sitznachbar hört nicht mit, wenn man sich lautstärketechnisch im gesunden Bereich bewegt (also nichts für die Generation Hiphop, deren Ohren komplett im Eimer sind).
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Mittwoch, 27. Juni 2012
Donnerstag, 3. Mai 2012
Anti-Utz-Tipp
Wenn dir das lautstarke Herumgeprolle der Gehörlosen auf den Keks geht, hast du drei Möglichkeiten:
Da Variante 1 nicht im Sinne des Erfinders ist und Variante 2 zwar in Gedanken manchmal richtig gut tut aber gesellschaftlich geächtet ist, bleibt nur Variante 3.
Hier gibt es dann auch leider wieder mehrere Möglichkeiten:
Als der Sitznachbar wieder unverhältnismäßig dröhnend einen Podcast über Politik gehört hat (ja ich hab mithören können - schon sehr laut), habe ich meinen Kopfhörer von meinem MP3-Player demonstrativ abgenommen (er muss es gesehen haben) und dann in die Ohren gestöpselt. MP3-Player dann ohne angeschlossene Gerätschaften auf den Tisch gelegt. Spätestens jetzt hat er es gemerkt - aber es war ihm völlig schnurz.
Ich hatte Ruhe. Aber hinterher Ohrenschmerzen.
- Aussteigen und mit dem eigenen Auto fahren
- Dem Mitfahrer den Kopfhörer inkl. zugehörigem Mobilcomputer dahin stecken, wo es sehr dunkel ist
- Eigene Ohren abdichten
Da Variante 1 nicht im Sinne des Erfinders ist und Variante 2 zwar in Gedanken manchmal richtig gut tut aber gesellschaftlich geächtet ist, bleibt nur Variante 3.
Hier gibt es dann auch leider wieder mehrere Möglichkeiten:
- Finger bis zum Anschlag in die Ohren einführen und hoffen, dass man die wieder herauskriegt
- Superdichte InEar-Kopfhörer in Studioqualität mit Schaumstoffdichtungen in die Ohren drehen (natürlich ohne eigene Musik)
- Mickey-Mäuse wie auf einer Baustelle tragen
- Das Original Ohropax
Als der Sitznachbar wieder unverhältnismäßig dröhnend einen Podcast über Politik gehört hat (ja ich hab mithören können - schon sehr laut), habe ich meinen Kopfhörer von meinem MP3-Player demonstrativ abgenommen (er muss es gesehen haben) und dann in die Ohren gestöpselt. MP3-Player dann ohne angeschlossene Gerätschaften auf den Tisch gelegt. Spätestens jetzt hat er es gemerkt - aber es war ihm völlig schnurz.
Ich hatte Ruhe. Aber hinterher Ohrenschmerzen.
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